Bei einem aktuellen Bauprojekt eines unserer Kunden wurden im Rahmen der Bauherrenabnahme innerhalb von nur drei Tagen rund 1.100 Mängel mit BUILD 365 erfasst. Und das nicht einfach als Liste: Jeder einzelne Mangel wurde dabei mit Foto, Gewerk, zuständiger Firma und einer eindeutigen Verortung auf dem Grundriss dokumentiert.
Die Aufnahme erfolgte durch eine einzige Person. Was diese Zahl besonders macht: Die Bauherrenabnahme lief dabei nicht nur umfangreich und detailreich ab, sondern auch strukturiert, schnell und ohne Medienbrüche.
Ein Mangel in wenigen Sekunden
1.100 Mängel in drei Tagen. Eine Leistung, die vor allem eines zeigt: Bei der Mangelerfassung zählt Geschwindigkeit.
In diesen wenigen Sekunden ist bereits alles erfasst, was für die weitere Bearbeitung relevant ist: Jeder Mangel wird bei der Aufnahme mit den entsprechenden Daten angereichert. Foto, Gewerk, zuständige Firma, Frist und eindeutige Verortung auf dem Grundriss.
Damit ist der Mangel nicht nur erfasst, sondern auch vollständig dokumentiert. Eine spätere Nachbearbeitung oder Übertragung der Daten im Büro entfällt.
Genau hier zeigt sich, worauf es bei einer digitalen Mängelerfassung in der Praxis ankommt: Sie muss schnell und intuitiv funktionieren.
Denn bei einer Abnahme zählt nicht nur, was dokumentiert wird. Entscheidend ist auch, wie schnell dies geschieht. Niemand möchte während einer Begehung lange durch Menüs navigieren, Formulare ausfüllen oder zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln.
1.100 Mängel sind eine Menge. Aber was steckt dahinter?
Selbstverständlich ist eine Zahl von 1.100 Mängeln beachtlich. Sie allein sagt jedoch wenig über die Qualität der Bauleistung aus.
Das Projekt war groß und umfasste mehrere Baukörper. Zudem hatte der Bauherr sehr hohe Ansprüche und hat bei der Abnahme sehr genau hingesehen. Allein rund 400 der aufgenommenen Punkte entfielen auf Malerarbeiten.
Die hohe Zahl der Mängel ist deshalb nicht die eigentliche Erfolgsgeschichte.
Vielmehr ist entscheidend, dass 1.100 Punkte innerhalb von nur drei Tagen vollständig und strukturiert erfasst werden konnten – und das mit nur einer einzigen Person, ohne dass die digitale Erfassung zum Engpass wurde.
Gerade bei großen Abnahmen zeigt sich, ob eine digitale Lösung tatsächlich praxistauglich ist.
Vom festgestellten Mangel direkt in die Bearbeitung
Mit der Aufnahme ist der Prozess allerdings noch lange nicht abgeschlossen.
Durch die Verpinnung auf dem Grundriss ist jeder Mangel eindeutig verortet. So entsteht aus einer langen Liste einzelner Punkte ein räumlich nachvollziehbarer Bearbeitungsstand. Auf einen Blick ist erkennbar, wo sich ein Mangel befindet, welches Gewerk bzw. welche Firma betroffen ist, was noch offen ist und was bereits bearbeitet wurde.
Auch die Weitergabe erfolgt direkt aus dem System. Über individuell konfigurierte Rollen und Zugriffsrechte haben die jeweils zuständigen Projektbeteiligten Zugriff auf die für sie relevanten Mängel und alle notwendigen Informationen zur Bearbeitung. Den Status können sie direkt im Mängel-Modul aktualisieren. Zusätzlich lassen sich automatische Benachrichtigungen je nach Status konfigurieren, sodass die jeweils relevanten Beteiligten bei Statusänderungen automatisch informiert werden.
Die Geschwindigkeit endet damit nicht bei der Erfassung: Rund ein Drittel der 1.100 Mängel war bereits drei Tage nach Abschluss der Abnahme abgearbeitet.
So wird aus der Abnahme nicht einfach eine Sammlung von Mängeln, sondern ein stringenter Prozess vom Feststellen über die Bearbeitung bis zur Erledigung.
Jederzeit transparent – auch für den Bauherrn
Auch der Bauherr profitiert von diesem durchgängigen Prozess.
Anstatt nach der Abnahme auf eine aktualisierte Liste oder den nächsten Abstimmungstermin zu warten, kann er den aktuellen Bearbeitungsstand jederzeit nachvollziehen.
Alle Informationen bleiben zentral im System gespeichert und sind für die jeweils berechtigten Beteiligten transparent verfügbar.
Schnell. Vollständig. Stabil.
Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus den drei Tagen ist deshalb nicht die Zahl 1.100, sondern die Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit und Stabilität.
Eine Bauherrenabnahme ist schließlich kein kontrolliertes Testszenario. Es wird gelaufen, fotografiert, dokumentiert, diskutiert und weitergegangen. Genau dort muss eine Software funktionieren – zuverlässig und ohne den Prozess auszubremsen.
Und genau das hat BUILD 365 in diesem Projekt gezeigt:
1.100 Mängel. Drei Tage. Eine Person. Und BUILD 365 läuft einfach.
Oder anders gesagt: Noch ein Tool? Oder endlich eine Lösung?